Unter der Regie des Theaterpädagogen und Pastors Friedhelm Martens entführten rund 30 Darsteller in die englische Gesellschaft vor mehr als 150 Jahren. Foto: Kahl
Gückingen. Köstlich oder einfach nur brillant? Pfarrer und Dekan i. R. Hermann Alves aus Bad Ems, bekannt als größter Wilhelm-Busch-Kenner der Republik, hinreißender Rezitator und schauspielerischer Tausendsassa, überraschte am Mittwoch die rund 50 Zuhörer im Gastraum der Königsteinhalle zum Ende seines zweistündigen Programms, als er sein Publikum lobte: „Sie haben mich so positiv provoziert angesehen, da blieb mir nur die Flucht nach vorn“, bemerkte er augenzwinkernd. Die Besucher waren Alves nach einem hinreißend-amüsanten Abend mehr als dankbar. Nach jedem seiner grandiosen Vorträge, Gedichte und Aphorismen von und über den deutschen Humoristen und genialen Zeichner und Maler Heinrich Christian Wilhelm Busch (1832–1908) gab es Applaus. Eigentlich ist schon alles über den Volksdichter und Verseschmiedenden Niedersachsen (Albert Einstein: „der treffsicherste Dichter aller Zeiten“) gesagt – aber die Besucher der vom Bürger- und Kulturverein Gückingen ausgerichteten Veranstaltung erfuhren dennoch vieles Neues, Interessantes und Verblüffendes aus dem Leben des zeitlos beliebten Humoristen, Psychologen, Philosophen und Theologen. Wilhelm Busch hat über seine beliebten Bildergeschichten wie „Max und Moritz“ hinaus tiefsinnige literarische Werke geschrieben. „Diese anspruchsvolle Literatur mit philosophischem und theologischem Inhalt ist weitgehend unbekannt“, so Alves, langjähriges Mitglied der Wilhelm-Busch-Gesellschaft. Zwar schätzt Alves vor allem Buschs Humor: „Wir lachen viel zu wenig“, erklärte er. „Dafür klagen die Deutschen auf allerhöchstem Niveau“ schob er nach. Doch Alves, der übrigens durch einen Großneffen Wilhelm Buschs konfirmiert wurde und sich bereits seit dem Knabenalter mit tiefer Faszination mit Busch befasst, ist auch heute noch, im Alter von 86 Jahren, immer wieder aufs Neue überrascht von Buschs intellekt- ueller Vielseitigkeit und seiner „umwerfenden“ Sprache: „Sagen Sie mir Ihr Problem. Ich werfe Ihnen das passende Busch-Gedicht hin – und Sie werden wieder stehen“, sagte er. Häufig setzte sich der wortgewandte „Meister der unangenehmen Wahrheiten“ mit menschlichen Schwächen auseinander, wie beispielsweise dem Unmaß und der Eitelkeit. So verdanken wir dem unerbittlichen Realisten die frappierende Wahrheit, dass „die Dummheit auch nur eine natürliche Begabung“ ist. Die trockene Feststellung: „Wie klein ist das, was einer ist, wenn man’s an seinem Dünkel misst“, brachte in der Königsteinhalle einige Köpfe zum Nicken. Laut Alves wollte Busch eigentlich Maler werden, habe aber zeitlebens damit keinen Erfolg gehabt. Heute gelten seine Geschichten als Bravourstücke der komischen Lyrik, mit Überspitzungen und Doppeldeutigkeiten, wie sie für den Urvater der deutschen Comedy-Szene üblich waren und Schriftsteller wie Erich Kästner, Kurt Tucholsky oder Joachim Ringelnatz beeinflusst haben. Hermann Alves, der die Aphorismen von Wilhelm Busch als „banalgenial“ bezeichnet, schaffte es, den Klassiker des deutschen Humors mit minimalem Aufwand, Charme und schier unendlicher Wandlungsfähigkeit seines Vortrages in die Gegenwart zu transportieren. Schön, dass beides möglich war: Häufig lachen können – denn das wird von einem Wilhelm Busch-Abend natürlich erwartet – und mitfühlend, vielleicht auch mal traurig sein. Die vielen von dem Abend begeisterten Besucher dankten Hermann Alves, dem der Auftritt  sichtlich selbst Freude gemacht hatte und Gückingen in Glückingen umtaufte, mit sehr herzlichem Beifall. Bei einer Theatervorstellung wären es mehrere „Vorhänge“ gewesen – und das hätte sicherlich auch Wilhelm gefallen. . .
Zwei Gückinger Vereine tun sich zusammen Der nachfolgend abgedruckte Presseartikel erschien am 20.10.2014 in der NNP- Autor und Bild: HB Westerweg; am gleichen Tag veröffentlichte die RLZ zum gleichen Thema ebenfalls einen Beitrag. Gückingen. 29 Jahre nach seiner Entstehung ist in Gückingen der Gartenbau- und Verschönerungsverein Geschichte. Zusammen mit dem Bürger- und Kulturverein stimmten die Mitglieder in gemeinsamer Versammlung für eine Verschmelzung. Zum Schluss sollte es doch noch einmal emotional werden. Der Verstand habe ja gesagt, das Herz nein, erklärte Hildegard Rütter die Ära des eigenständigen Gartenbauvereins nach 28 Jahren Vorstandsarbeit für abgeschlossen. Was blieb, war der Dank an das Führungsteam für gute Zusammenarbeit und die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Satzungsziele in neuer Gemeinschaft. Genau das ist Ziel des früheren Gesangvereins „Eintracht“, der unter dem Leitgedanken „Wir Gückinger“ Interessen und Belange der Bürger vertreten, die Dorfgemeinschaft verbessern, zum bürgerlichen Engagement beitragen, sich individuell für die Bedürfnisse von Jugend und Senioren einsetzen sowie Umwelt-  und Naturschutz fördern will. Mit der Verschmelzung bleiben wichtige Ziele der Gartenbauer erhalten, betonte Vorsitzender Peter Heinbücher. Und vor allem: Ein Auflösungsantrag bleibt den Männern und Frauen um Hildegard Rütter erspart. 60 der bisher 90 Mitglieder machen den „Wechsel“ in die neue Vereinigung mit. Bisher. Wie viele andere Vereine auch litt der Gartenbau unter Altersstruktur und nachlassendem ehrenamtlichen Engagement. Nur mit Mühe ließen sich Vorstandsposten besetzen, für Aktivitäten, Werbemaßnahmen und erst recht die anstehende Arbeit fehlten die Helfer komplett. Beim Gesangverein „Eintracht“ sah es nicht viel anders aus – auf den Chorgesang bezogen. 2012 musste der Klangkörper den Betrieb einstellen, allerdings hatte sich der Kulturkreis zum zweiten Standbein mit vielfältigen Angeboten entwickelt. Anfang März entstand auf dieser Grundlage der Bürger- und Kulturverein mit dem Ziel, über die kulturellen Aspekte hinaus Zeichen im Ort zu setzen. Schon vor Monaten stellten beide Vereine die Weichen für den Zusammenschluss. Mitgliederversammlungen stimmten der Verschmelzung zu, gaben so grünes Licht für die formellen Vorbereitungen inklusive Vertragswerk. Am Freitag stimmten beide Seiten in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung dem von allen Vorsitzenden unterzeichneten Schriftstück unter Aufsicht von Notar Ernst-Dieter Irle einstimmig zu. Gartenbauer werden kostenlos aufgenommen, bekommen bei Doppelmitgliedschaft auf Wunsch einen Beitrag sogar zurück. Ideale sollen aufleben Auf das künftig gemeinsame Dach ohne Doppelstrukturen verwies Peter Heinbücher am Ende des außerordentlichen Treffens, auf einen Schritt zum Gemeinwohl der Ortsgemeinde. Nicht anders sieht das Thomas Petri. Mit durchaus gemischten Gefühlen begleitete der Ortsbürgermeister das Geschehen, froh, für den Gartenbauverein eine Lösung gefunden zu haben, und bedauernd, dass es den Verein „seit ein paar Minuten“ nicht mehr gibt. Was blieb war der Dank – auch im Namen des Gemeinderates – für viele geleistete ehrenamtliche Stunden und für 29 Jahre Engagement im Natur- und Umweltschutz. Ideale des erloschenen Vereins sollen im gemeinsamen Veranstaltungskalender möglichst schnell wieder aufleben: Im Mai steht ein Waldspaziergang mit dem Förster an. hbw
In unserem kleinen Pressearchiv finden Sie die,  den Bürger- und Kulturverein tangierenden, Zeitungsartikel der letzten 6-9 Monate.
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1. Gückinger Bürgerstammtisch Der nachfolgend abgedruckter Presseartikel erschien am 14.10.2014 in der NNP - Autor und Bild: Rolf-Peter Kahl; am 13.10. veröffentlichte die RLZ zum gleichen Thema ebenfalls einen Beitrag Gückingen.  Der erste Gückinger Bürgerstammtisch war ein voller Erfolg: Etwa 40 interessierte Einwohner, unter ihnen elf Mitglieder des  Gemeinderats, Bürgermeister Thomas Petri sowie seine Vorgänger Hans Kröller und Kurt Wilhelm kamen in die Königsteinhalle, um sich aus erster Hand zu informieren und erste Themen miteinander zu diskutieren. Die Teilnehmer an diesem Abend wurden vom Vorsitzenden des Bürger- und Kulturvereins, Peter Heinbücher, begrüßt, der die Idee zu diesem Stammtisch hatte. Heinbücher bezeichnete die Zusammenkunft als ein offenes Forum für interessierte Bürger und als Plattform für jedermann. „Wir wollten heraus aus der starren Form von Sitzungen mit fester Tagesordnung. Es soll offen und ausgiebig diskutiert werden über alle Themen, die die Bürger unseres Ortes bewegen“, sagte er. Dabei soll der Tisch, der in keine Konkurrenz zu bestehenden Stammtischen treten will, als Schnittstelle zwischen Bürgern und politisch Verantwortlichen gesehen werden. „Wir sind bodenständige Gückinger, die dennoch weltoffen und tolerant sein wollen und sich vorgenommen haben, sich zu einem zwanglosen Gedankenaustausch zu treffen“, erklärte Heinbücher. Gefahren für Fußgänger „Wir sind interessiert an allem und jedem. Unser Konsens ist Gückingen, aber es gibt so viel zu erzählen und zu hören, und darüber tauschen wir uns in geselliger Runde aus. Wir möchten neue Leute kennenlernen und Synergien entdecken“, macht Heinbücher deutlich. Bewusst habe man bei dieser Erstveranstaltung keinen Politprofi eingeladen (wie sonst vielleicht üblich), vielmehr konnte Theo Rennkamp als Moderator der Premierenveranstaltung gewonnen werden. Nach anfänglicher Scheu entwickelte sich ein lebhafter zweieinhalbstündiger Abend, an dem die verschiedensten Themen an- und durchdiskutiert wurden. So zum Beispiel eine fehlende rad- oder fußläufige Anbindung Gückingens an Diez oder Limburg. Ein weiterer wichtiger Punkt sei die Beseitigung des Gefahrenpunktes „Mündung des Fußweges vom Kindergarten in die Langstraße“. Durch Schaffung geeigneter Maßnahmen, sollte das unkontrollierte „Herauslaufen“ von Kindern verhindert werden. Dazu wurden mehrere Möglichkeiten diskutiert: Absperrgitter, Verbreiterung des Bürgersteiges und das Anbringen eines Tores, das nur mittels eines Tasters, an den Kinder nicht gelangen können, geöffnet werden kann. Eine größere Diskussion entwickelte sich um die Verkehrs- und Parksituation in der Langstraße. Zu diesem Thema wurden die unterschiedlichsten verkehrsberuhigenden Maßnahmen besprochen. Die vermeintlich wirksamsten Maßnahmen wie 30er-Zone oder Bodenwellen sind nicht umsetzbar, weil die Langstraße als Kreisstraße klassifiziert ist. Auf dem Friedhof, so wurde moniert, bestehe Sturzgefahr und Behinderungen durch Laub und Nüsse, was insbesondere für ältere, gehbehinderte Menschen derzeit ein großes Problem sei. Das Fehlen einer gemeindeeigenen Grillhütte sowie die bevorstehende Verwirklichung des Kunstrasenplatzes waren weitere Themen, die behandelt wurden. Ortsbürgermeister Thomas Petri nahm zu verschiedenen Punkten Stellung und versprach den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern, dass der Gemeinderat sich einiger Themen annehmen wird. Zum Schluss bedankte sich Peter Heinbücher nochmals bei allen Anwesenden und versprach eine Neuauflage des Bürgerstammtischs im kommenden Jahr.
Wir danken der regionalen Presse für ihre wohlwollenden Berichterstattungen
Presse
Presse-Archiv Fado und Vinho Weihnachtlicher Markt lockt Besucher mit buntem Angebot Das waren noch Musik-Zeiten Eine neue Telefonanlage - Sachspendenübergabe Albert Schweitzer Familienwerk Ein Herz für Kinder - Sachspendenübergabe Albert Schweitzer Familienwerk Der Geist der Weihnacht - Theater am 3. Adventssonntag 2014 Hobbykunst zum Advent (1. Gückinger Adventsausstellung) Aus Gückingen wurde Glückingen (Der große Wilhelm Busch-Abend) Zwei Gückinger Vereine tun sich zusammen (Vereinsverschmelzung) 1. Gückinger Bürgerstammtisch
Aus Gückingen wurde Glückingen
Der nachfolgend abgedruckte Presseartikel erschien am 31.10.2014 in der NNP- Autor und Bild: Rolf-Peter Kahl;
Hobbykunst zum Advent Weg von der Hobbykunst, hin zum Advent – diese Absicht verfolgt der Bürger- und Kulturverein künftig beim vorweihnachtlichen Event in der Königsteinhalle.
Der nachfolgend abgedruckte Presseartikel erschien am 25.11.2014 in der NNP- Autor und Bild: HB Westerweg; am gleichen Tag veröffentlichte die RLZ zum gleichen Thema ebenfalls einen Beitrag.
Gückingen. Fast 30 Jahre lang trafen sich am Sonntag vor dem ersten Advent die Hobbykünstler zur Verkaufsschau, das wird auch so bleiben. Aber: Das Angebot soll sich künftig noch mehr auf das bevorstehende Fest ausrichten und die Atmosphäre entsprechend hervorheben. Was drei Jahrzehnte lang in Gückingen den Namen Hobbykunst-Ausstellung trug, das nannte sich am Sonntag bei der dritten Auflage unter der Regie des Bürgervereins erstmals Advent-Markt. Zur Eröffnung kündigte Vorsitzender Peter Heinbücher den Besuchern ein ausgewogenes, ja sehr abwechslungsreiches Angebot an. Für die gute Mischung im Sortiment sorgten 24 Stände, darunter sieben neue. Den Zweiten Beigeordneten Werner Eckel freute das bei der Begrüßung im Namen der Ortsgemeinde ganz besonders: „Der Markt lebt von neuen Anregungen.“ Aber auch von Bewährtem. Nicht zuletzt die Weihnachtskrippen und -gestecke sorgten zusammen mit Dekorationen zum Advent für das richtige Ambiente, um ergänzend zu den Auslagen die Speisekarte der Küche im benachbarten Schankraum abzuarbeiten. Übrigens hielt Pia Kröller zusammen mit der Tanzgruppe „Feines aus der Küche“ auch in der großen Halle bereit. Dort wartete auf die Kinder unter den Gästen ein Workshop mit Katja Findeisen und am Jugendtisch der „Diamonds“ ein spezielles Sortiment. Süßes vom Stollen bis zur Konfiserie, Stickereien und Strickwaren, Schmuck und Karten, Spielzeug, Kaffeemalerei oder Deko aus Heu und Holz – Helga Findeisen zeigte sich als Ausstellungs-Beauftragte des Bürgervereins zufrieden mit dem breit gestreuten Angebot in den reichlich bestückten Auslagen. Reichlich Gelegenheit, fantasievolle und dekorative Exponate mit nach Hause zu nehmen. Die Einnahmen aus Kuchenbuffet und Mittagstisch wird der Bürgerverein verwenden, die Beträge aus den Standgebühren will der Veranstalter wieder einem sinnvollen Zweck stiften. hbw
Der nachfolgend abgedruckte Presseartikel erschien am 18.12.2014 in der NNP- Autor und Bild: (rpk) Rolf Peter Kahl
Gückingen. Irgendwie hat es was von einem immer wiederkehrendem Dornröschen – märchenhaft in jedem Sinne! Alljährlich ist der „Geist der Weihnacht“ an den renommiertesten Bühnen Deutschlands, im Fernsehen oder aber auch in kleinen Amateurtheatern in der sogenannten Provinz, zu erleben. Immer wieder und überall lassen sich die Menschen mitreißen von der Magie des Stückes nach der weltberühmten literarischen Vorlage „A Christmas Carol“ (Ein Weihnachtslied in Prosa) von Charles Dickens (1812–1870). Ganze Generationen haben sich schon von Dickens’ Erzählung berühren lassen, und viele Menschen können sich ein Weihnachten ohne sie nicht mehr vorstellen. „A Christmas Carol“ gehört sicherlich zu den schönsten Möglichkeiten, sich auf Weihnachten einzustimmen. Deshalb hatte der Bürger- und Kulturverein Gückingen das Theater Canty Mirror aus Katzenelnbogen in die Königsteinhalle eingeladen, um mit dem familienfreundlichen Stück den großen und kleinen Bürgern der Ortsgemeinde zwei unvergessliche Stunden zu bescheren. Die Geschichte vom geldgierigen, aber einsamen Geizhals Ebenezer Scrooge, dem sein toter Geschäftspartner Marley als Geist und seine Jugendliebe Bella als Engel erscheinen, um ihn zu bekehren, hat nichts von ihrer Aktualität verloren. Scrooge lässt sich auf eine Reise zur vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht ein und erkennt die Fehler, die er im Laufe seines Lebens begangen hat. Am nächsten Morgen spürt er zum ersten Mal den Zauber der Weihnacht. Das Stück besitzt Gefühl, Poesie und Humor, erreicht die Herzen der Zuschauer – und nicht selten wird verstohlen die eine oder andere Träne weggewischt. Die Vorweihnachtszeit lässt sich mit vielen Dingen versüßen, von Naschereien über einen netten Weihnachtsmarktbesuch oder gemütlichen Abenden mit Weihnachtsmusik. In der Königsteinhalle kam dank des Bürger- und Kulturvereins ein wunderbar weihnachtlicher Nachmittag hinzu.
Charles Dickens in Gückingen Der Geist der Weihnacht
Gückingen. Eine Wohnlandschaft mit Ottomane - darüber dürfen sich Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren im Albert Schweitzer Familienwerk in Diez freuen. Absender des geräumigen Sofas ist der Bürger- und Kulturverein Gückingen, der durch den Vorsitzenden Peter Heinbücher eine Fortsetzung der Partnerschaft auch für 2015 ankündigte. Erledigt hat sich für die Gemeinschaft an der Schaumburger Straße damit ein Punkt auf einer zehn Wünsche umfassenden Liste. Helga Findeisen hatte vom Bedarf in der Jugendhilfeeinrichtung im Herti- und Willi-Buchholz-Haus an der Schaumburger Strasse erfahren und den Vorstand informiert. Der entschloss sich zur Unterstützung, wandelte die zunächst vorgesehene Waschmaschine aber in eine stabile Federkern-Couch für die Wohngruppe mit sechs Kindern um. Bei der Übergabe gestern fand Marion Schmidt bei Gückingens Büchereileiterin Ernestine Quooss ein offenes Ohr: Den Bücherbestand würde die pädagogische Leiterin gern von Zeit zu Zeit aktualisieren, außerdem fehlen in den überschaubaren Regalen, spezielle Mädchenbücher.
Der nachfolgend abgedruckte Presseartikel erschien am 18.07.2015 in der Nassauischen Neuen Presse Autor und Bild: Rolf Kahl
Gückinger Verein Eine neue Telefonanlage
Vier mobile Handgeräte, eine Zentraleinrichtung und zwei Verstärkeranlagen im Wert von 1000 Euro wechselten am vergangenen Freitag in den Räumen des Albert-Schweitzer-Hauses in Diez den Besitzer, wanderten aus den Händen von Peter Heinbücher (Vorsitzender des Gückinger Bürger- und Kulturvereins) und des Vorstandsmitgliedes Helga Findeisen in die Hände der pädagogischen Leiterin des Hauses, Marion Schmidt und deren Mitarbeiter. Der Gückinger Verein war nicht zum ersten Mal zu Gast in Diez. Vor geraumer Zeit unterstütze er das Haus bereits bei der Beschaffung einer Sitzlandschaft. Außerdem durften sich in jüngster Zeit die beiden Tierheime in Diez und Limburg oder der TuS Gückingen über Spendenbeiträge zu unterschiedlichen Projekten freuen. „Demnächst könnte etwas in der Kindertagesstätte in unserem Heimatdorf anstehen“, so Heinbücher am Freitag in Diez. „Denn in unserer Satzung haben wir neben Pflege und Förderung von Kultur und Tradition sowie der Durchführung von kulturellen Veranstaltungen auch die Unterstützung gemeinnütziger Projekte als Zweck und Aufgabe stehen“, so der Vorsitzende. Auf der Homepage des Vereins steht sogar zu lesen: „Das geldwerte soziale Engagement und die Bereitschaft zu spenden soll eines der Hauptanliegen unserer Vereinsarbeit sein.“ (rpk)
Der nachfolgend abgedruckte Presseartikel erschien am 13.01.2015 in der Nassauischen Neuen Presse Autor: Burkhard Westerweg
Gückinger Bürgerverein beschenkt Diezer Einrichtung
Presseartikel aus der NNP vom 20.10.2016
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